20

Dez

Seasons Greetings

Fairytale Of New York from eLzO on Vimeo.

09

Okt

02

Okt

Sehr geehrter Herr Gervelmeyer,

… was für einen christlichen Glauben leben Sie denn eigentlich?
Ich war am Sonntag als Ausstellerin bei der DeMo in Osnabrück, die auf Ihrem, teils verpachtetem Gelände stattfand.
Ich habe als Kleinunternehmerin eine fünfköpfige Familie zu versorgen, was gelegentlich nicht einfach ist. An den Wochenenden bin ich oft deutschlandweit auf Messen & Märkten, und somit fern der Familie.
Ach wie hab ich mich auf die Messe am Sonntag gefreut! Wissen Sie, meine Kinder brauchen dringend Schuhe für die Übergangszeit. Und die Einnahmen hätten diese finanziert. Leider musste ich jedoch am Ende der Veranstaltung feststellen, daß Sie den Transporter, den ich mir für diesen Zweck geliehen hatte, abschleppen ließen! Halleluja!
Herr Gervelmeyer, ich weiß wirklich nicht ob Ihnen die Aktion (es waren ja ganze 11 Wagen die verschwanden) die Tür zum Himmel öffnet. Als Kopf der Zion GmbH, oder Lebenshilfe, sollte Nächstenliebe für Sie ja ein Begriff sein. Was bitte, hat das mit Nächstenliebe zu tun, Herr Gervelmeyer?
Ich weiß nicht, ob Sie die Grundgedanken Ihres Glaubens richtig erfasst haben.
Nun jedenfalls, dürfen meine Kinder noch ein bisschen länger in ihren Sommerschuhen zur Schule gehen. Denn 218€ hat mich diese unnütze Abschleppaktion gekostet. 218€, die für mich wahnsinnig viel Geld sind.
Es ist ja nicht so, daß mein Wagen eine Zufahrt versperrt, oder einen Rettungsweg behindert hätte. Es ist ja nur brachliegendes Gelände. Von niemandem genutzt. Ein Zettel an der Windschutzscheibe hätte vollkommen ausgereicht und ihr großes Herz bekundet.
Danke dafür!

Für Unwissende: Hier gibt es den Zeitungsartikel

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/417259/zion-gmbh-lasst-bei-design-messe-abschleppen

26

Sep

Auf zur DeMO!

Am Sonntag findet die 5. Design Messe Osnabrück statt. Natürlich sind auch wir wieder dabei. Mit im Gepäck: Die neuen RetroKalender 2014!
70 Designer & Künstler sind für Euch da. Und ganz sicher, kann man sich dort schon für X-Mas eindecken.
Wer das große Osnabrücker Event nicht verpassen will, der kommt am 29. September zwischen 10 und 18 Uhr zum Alten Güterbahnhof.

cu in Osna!

26

Sep

Aus der Notaufnahme

19

Sep

Jede Stimme zählt. – Ja zum Freibad!

Am 22. September findet die Bundestagswahl statt. Für die meisten ein langweiliges Thema. Ich habe früher auch meine Stimme verschenkt, weil mich Politik einfach zu wenig interessiert hat. Und wenn man zwischen Pest und Cholera wählen soll …

Mal ganz ehrlich: Die Politiker halten ihre Versprechen nur sehrsehrsehrsehr selten. Und wenn man sich mal die Wahlplakate ansieht, dann ist selbst die Forderung eines Mindestlohns von 10€ sowas von lächerlich! Welche Familie soll denn davon, nach Abzug der Steuern, ernährt werden? Früher reichte ein Vollverdiener aus. Heute sind beide Elternteile von der Arbeit so abgehetzt, daß sie sich noch nicht einmal die Zeit für ein gemeinsames Abendbrot mit den Kindern nehmen.

Der Staat will mehr Kinder? Der Staat tut unglaublich viel dafür es Erwachsenen schmackhaft zu machen, Kinder in die Welt zu setzen. Das Kindergeld, der Kita-Platz-Anspruch, gut bezahlte Elternzeit an der auch der Vater teilhaben darf. Aber warum Kinder haben, wenn einem nicht einmal die Zeit bleibt sie selbst zu erziehen? Wenn sie von morgens halb 8 bis nachmittags um 5 von anderen betreut werden müssen? Warum Kinder haben, wenn man gerade mal 3/4 Stunden pro Tag mit ihnen verbringt? – Ich versteh´s nicht.

Ich habe meinen Soll erfüllt. Drei Kinder zu haben ist ja schon sehr grenzwertig. Nahe des Asozialen. Aber wir haben viel Zeit mit unseren Kindern verbracht. Natürlich gab es finanzielle Defizite, aber wenigstens haben meine Kinder ein gefestigtes und sehr gutes Verhältnis zu mir.

Aber ich schweife ab. Worum es mir eigentlich geht, ist die Tatsache, daß in Bielefeld (ich glaube erstmalig) ein Bürgerentscheid stattfindet. Und zwar gibt es hier ein marodes Bad, das eigentlich schon eine Sanierung bewilligt bekommen hat, aber dennoch den ganzen Sommer unbenutzbar blieb. Einige fleißige Bürger haben eine Unterschriftenaktion gestartet und 10.000 Stimmen für die Sanierung gesammelt. Nun dürfen die Bürger wählen, ob das Bad saniert werden soll, oder nicht.  Alle Parteien sagen ein klares “Nein!”. Ausser die Linken. Die Argumente, warum Nein zum Bad, sind in erster Linie, daß das Geld für die Sanierung der Straßen und Schulen gebraucht wird. Und zudem hat Bielefeld 7 Bäder und lebe damit im Überfluss. Daß hier aber schon einige Bäder schließen mussten und wir nun mit weniger auskommen müssen, das haben die meisten vergessen. Viele der hiesigen Bäder sind zudem schon eigenständige Vereine, die wahrscheinlich kaum Geld von der Stadt bekommen. Die Stadt kann 12 Millionen Euro in die Sanierung des Ishara-Sauna-Spaß-Bades stecken, das von Familien oft nicht wegen des hohen Eintrittpreises genutzt wird, aber hat keine 2 Mio. für das Freibad Gadderbaum übrig? Die Kinder, die in Gadderbaum leben, können ja mit dem Rad bis in die anderen Stadtteile fahren. Aber wenn die Straßen so übersaniert werden, daß es Raser dazu einlädt noch mehr aufs Gas zu treten, wer will dann sein Kind die 4 Kilometer mit dem Rad allein fahren lassen?

Ihr wollt mehr Kinder? Eure Renten sollen gesichert werden? Dann tut wenigstens wirklich mal was für die Kinder! Saniert dieses Bad, baut schöne Spielplätze (bitte mit Wasserbereich!), schließt keine Jugendzentren mehr! Macht Kino erschwinglich und aus schönen Freiflächen keine Parkplätze oder Wohnblocks!

Ihr seht: Von mir gibt es ein klares Ja! zum Bad. Und ich hoffe, daß viele andere Bielefelder das genauso sehen.

Übrigens: 1050€ Mindestrente statt Flaschensammeln. Noch so´n schöner Spruch! Kleine Rechenaufgabe: Wenn ich von den 1050€ die Kosten für Miete, Strom, Gas, Telefon, Versicherungen, Medikamente, Arztkosten, etc. so abziehe, wie viel Geld bleibt dann noch zum Leben?

 Edit: Oh mir ist ein Fehler unterlaufen … – Das Ishara wurde nicht für 12 Mio. Euro saniert. Tatsächlich wurde für die Fertigstellung im Jahr 2000 24 Millionen Euro von der Stadt bezahlt, und in den Jahren seit bestehen zusätzlich 8,1 Mio. Euro für Sanierungen ausgegeben. Na ob sich das besser anhört? 

 

05

Sep

Ahoi!

Es ist schon lange her, daß ich hier ein paar Zeilen hinterlassen habe.

Auch jetzt wird nicht viel kommen, nur ein kleiner Tipp für all diejenigen, die 100 Visitenkarten gratis (garantiert ohne Druckereiwerbung!) drucken lassen möchten.

Schaust Du hier: Online Druck

Es können eigene Visitenkarten gestaltet werden, oder Du suchst Dir aus vielen Vorlagen schnell etwas passendes aus.

 

So meine Lieben, und demnächst berichte ich auch was in den letzten Wochen so alles passiert ist.

22

Mai

Tante geworden!!

Lars ... der Kleine!

16

Mai

Willst’e was auf die Ohren?

Ich sammle Musik, in deren Text der Name eines meiner Kinder vorkommt. Für meinen Sohn hab ich noch nichts gefunden. Wenn jemand nen Philip-Song hat … – Immer mal her damit!
Zoe wird von Lenny Kravitz besungen. Sehr schön:’Flowers for Zoe’.
Matilda kommt in diversen Versionen der mal angedachten australischen Nationalhymne ‘Waltzing Matilda’ vor. Großartig von Tom Waits hier, oder mal etwas aufmunternder von Harry Belafonte.
Vor ein paar Wochen habe ich dann einen neuen Matilda-Song im Radio gehört. Und dank Shazam gemerkt.
Weil´s so schön ist …

03

Mai

Ein ernstes Thema

Schon wieder hat es einen aus dem Bekanntenkreis erwischt.
Er frisst Dich einfach von innen auf. Im schlimmsten Fall kannst Du nichts dagegen tun. Die einzige Hoffnung liegt darin, daß er früh erkannt wird und dann die Chance ihn zu besiegen größer ist.

Ich bin ja eher schlampig was Arztbesuche angeht. Ich besuche regelmäßig meine Zahnärztin, aber alle anderen Sparten nehme ich eher ungerne in Anspruch. Da quäle ich mich lieber drei Wochen mit einem nervigen Schnupfen rum, als daß ich mich dafür in ein Wartezimmer begebe.
Das werde ich jetzt ändern. Auf meiner To-Do-List steht eine Krebsvorsorge jetzt ganz oben. Warum eine solch tückische und oft tödlich Krankheit riskieren.

In Gedenken an
Michael (gestorben mit 32 Jahren)
Moritz (gestorben mit 7 Jahren)
Marcus (gestorben mit 42 Jahren)