Archiv für die Kategorie ‘Kinder’

19

Aug

Für die Ewigkeit

Zoe ist eine begeisterte Zeichnerin. Sobald sie Stift und Papier zur Hand hat, ist sie nicht mehr zu halten und zeichnet die unglaublichsten Kreaturen. Viele davon sind so schön, daß es einfach zu schade ist sie beiseite zu legen und ein eventuelles verschwinden zu riskieren. Vor drei Jahren enstanden – motiviert von der Idee mit in das “große Geschäft” der Mama einzusteigen – ganz viele Zeichnungen, die ich auf Stoffe applizieren sollte. Das habe ich gemacht. Und das ist dabei herausgekommen. (Leider kann ich jetzt nicht die Originalzeichnung einscannen, da sie… uuups! … irgendwohin verschwunden ist.)

Nachmachen erwünscht. –  Aber bitte nicht beim Patentamt schützen lassen!!

18

Aug

Kennt Ihr das auch?

Kaum sind die Kinder geboren, stößt man auch schon mit seiner ollen analogen Kamera an die Grenzen. Investiert wird in eine digitale Spiegelreflexkamera, die so viel Spaß macht, daß schnell mal gefühlte millionen Bilder entstehen. Zugegeben, viele sind für den Papierkorb unten rechts im Dock. Aber zwischen den Schnappschüssen finden sich immer wieder Bilder, die einem das Herz erweichen. “Oh wie süüüüß!”, sind dann spontane Äußerungen, wobei mir eigentlich das Wort “Süß” schon Gänsehaut der negativen Art verursacht.
Das folgende Bild ist zwei Jahre alt, vor kurzem wieder entdeckt worden und…
Ist sie nicht süüüß?

07

Aug

Germanys next Topmodel

Ich mag keine Poserfotos. Zu meinem Glück haben sich die Mädels daran gewöhnt stets geblitzdingst zu werden und machen es dadurch möglich, Augenblicke so wunderbar festhalten zu können.
Der einzigartige Fotograf: kolamilch.com – anders fotografieren

14

Jul

Wir sind raus!

Adieu staatliche Regelschule!

Rückblick:
Wir haben Zoe mit fünf Jahren an der Laborschule* angemeldet. Jedes Jahr werden nur 60 Plätze nach einem bestimmten Aufnahmeschlüssel vergeben, und wir bekamen eine Absage. Also blieb Zoe ein weiteres Jahr im Kinderladen und wurde mit sechs Jahren in der nächstgelegenen Grundschule eingeschult.
Zoe, die bis dahin ein beliebtes und immer fröhliches Kind war, verlor sehr schnell ihre Freude am Unterricht. Nach nur wenigen Tagen sagte sie, daß sie die Schule doof findet. Sie hatte Schwierigkeiten Freunde zu finden. Der Lerndruck, der schon in der Grundschule auf die Kinder ausgeübt wird, blockierte sie so sehr, daß er eher das Gegenteilige bewirkte. Es kam oft vor, daß ich vom Sekretariat angerufen wurde und Zoe mit Bauchschmerzen aus der Schule abholen musste.
In den Herbstferien des zweiten Schuljahres musste ihre Klassenlehrerin wegen der Geburt ihres Kindes gehen und es kam eine neue Klassenlehrerin. Letztere blieb bis zu den Weihnachtsferien und wurde dann strafversetzt. Zwei Monate wurde die Klasse von einer Vertretung unterrichtet und danach bekamen sie endlich eine neue und fähige Klassenlehrerin. Leider hatten diese ständigen Wechsel während eines Schuljahres und die Individualität Zoes zur Folge, daß unsere Tochter freiwillig nach den Osterferien eine Klasse zurückversetzt wurde. Das heisst, sie hatte innerhalb eines Schuljahres fünf verschiedene Klassenlehrer! Und das, wo während der Grundschulzeit ein Lehrer durchgehend eine Klasse begleiten soll.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand sie sich in der neuen Klasse gut zurecht.
Jetzt, im dritten Schuljahr, hat sie Freundinnen unter ihren Mitschülern und geht wieder gerne zur Schule.
Dennoch hofften wir, daß Zoe einen Nachrückerplatz an der Laborschule erhält. Jedes Jahr hiess es, daß sie auf der Liste sehr weit oben steht, aber die Wahrscheinlichkeit, daß ein Mädchen aus ihrem Jahrgang die Laborschule verlässt und so ein Platz für Zoe frei werden würde, sehr gering sei.
Vor vier Wochen kam endlich der lang ersehnte Anruf. Es wird zum nächsten Schuljahr ein Platz frei und Zoe wurde zur Hospitation eingeladen. Wow! Wir haben uns wahnsinnig gefreut und hofften, daß Zoe es genauso aufnehmen würde. Natürlich sagte sie, daß sie lieber in ihrer jetzigen Schule bleiben will da dort ihre Freunde sind, aber sie wollte sich dennoch die Laborschule ansehen.
Nach dem ersten Tag der Hospitation holten wir sie ab und sie liess es sich nicht nehmen, uns erst einmal den Schulzoo zu zeigen. Meerschweinchen und Kaninchen werden hier von den Schülern betreut, gestreichelt und gepflegt. So etwas erweicht das tierliebende Mädchenherz! Aber trotz des Schulzoos, des schönen Schulhofs und der netten Kinder wollte sie dennoch nicht dorthin.
Am nächsten Morgen sagte sie auf dem Weg zum zweiten Tag der Hospitation zum Papa, daß sie vielleicht doch lieber zur Laborschule gehen möchte. Als wir sie mittags abholten hatte sie ihr strahlendstes Lächeln im Gesicht und sagte, daß sie sich entschieden hätte und die Schule wechseln möchte. Und das, wo sie sich so sehr auf die bevorstehende Klassenfahrt mit der alten Klasse gefreut hatte, an der sie nun nicht mehr teilnehmen kann. Und das, wo sie all ihre Freunde verlassen muss.
Ich bin unsagbar glücklich darüber und stolz auf Zoe, daß sie diesen Schritt wagt.

Heute ist in NRW der letzte Schultag vor den Sommerferien. Zoe hat kleine Frühstückstüten mit Götterspeisebechern gefüllt und sie an ihre Mitschüler verteilt. Die Tüten sind bedruckt mit einem Foto von Zoe und ihrer Telefonnummer, damit auch jeder die Möglichkeit hat sie anzurufen, und sich weiterhin mit ihr verabreden kann.

Die Götterspeise ist bei uns derzeit total angesagt. Nachdem Marc wegen einer Farbstoffunverträglichkeit jahrelang auf diese Leckerei verzichten musste, haben wir nun entdeckt, daß die Farbstoffe durch natürliche Farbstoffe ersetzt wurden. Hurra!

*Die Laborschule ist die Versuchsschule Nordrhein-Westfalens und hat den Auftrag, neue Formen des Lehrens und Lernens und des Zusammenlebens in der Schule zu entwickeln. Sie möchte ein Ort sein, wo Kinder und Jugendliche gern leben und lernen, und das soll, soweit dies möglich und sinnvoll ist, eng aufeinander bezogen sein. Lernen an und aus der Erfahrung, und nicht aus Belehrung.
Die Schule will die Unterschiede zwischen den Kindern bewusst bejahen und als Bereicherung verstehen. Daraus ergibt sich eine weitgehende Individualisierung des Unterrichts, die Rücksicht auf das unterschiedliche Lerntempo der Kinder und ihre individuell verschiedenen Bedürfnisse und Fähigkeiten nimmt.
An der Laborschule werden Schüler der Jahrgänge 0 bis 10 unterrichtet, wobei die Übergänge von einem Jahrgang zum nächsten fließend sind. Es wird nicht nach Jahrgängen unterteilt, sondern nach Stufen, die mehrere Jahrgänge zusammenfassen, sich teilweise überschneiden und altersgemischte Gruppen bilden. Notenzeugnisse werden erst in den Jahrgängen 9 und 10 erteilt. Es gibt keine Hausaufgaben, denn in der Ganztagsschule bleibt genug Zeit um Wissen zu vertiefen. Eine Schulstunde dauert 60 Minuten statt 45, Pausen 30 bis 60 Minuten – Kuscheln mit den Tieren ist ein Pausen-Event. Es gibt kein Sitzenbleiben, keine Zensuren.

10

Jun

Love Love Love

01

Jun

Mit stolz geschwellter Brust

Das neue Kinder-design Magazin kleinFORMAT.
Und auf dem Titelblatt der Erstausgabe:  Meine Matilda! (very busy mit Telefon)

Der Fotograf: kolamilch

20

Mai

My son the striker

Er ist Torschützenkönig, Aufsteiger und… mein Sohn!

16

Jan

Neues aus dem Kinderladen

Matilda: “Guck mal Helle, ich hab heute Zöpfe!”

Helle: ” Die sind ja schön! Wo hast Du die denn gekauft?”

Anmerkung: Helle (Erzieherin) liebt es, ihr natürliches Haar mit künstlichem zu verschönern. Und wenn man sich mit ihr zum Shoppen trifft, dann bei den Haarteilen irgendeines Kaufhauses.

01

Dez

Kalenderglück

Vor einem Jahr  entdeckte ich zufällig einen Kalender, der sofort in mir den Wunsch weckte noch einmal Kind zu sein. Leider war er für mich zu dem Zeitpunkt unbezahlbar.
Dieses Jahr fragte ich schon Anfang Oktober bei der Herstellerin, ob sie diesen Kalender noch anfertigt. Eigentlich hat sie ihn aus dem Sortiment genommen, aber sie wollte sich für mich doch die Mühe machen.
Wie das so ist, sind manche Materialien nicht lieferbar, so daß sich die Herstellung etwas in die Länge zog. Aber wenn man dann diesen wunderschönen Kalender, der so liebevoll verpackt war, in den Händen hält… dann verschlägt es einem die Sprache!
Jedes Teil so mühevoll von Hand gefertigt. Handbestickt.
Birgitta, Du hast heute mein Herz erfreut! Vielen Dank für all deine Mühe, für die liebevolle Verarbeitung, für die geduldige Suche nach allen Materialien und vor allem, für die strahlenden Kinderaugen heute Nachmittag!

Herr Nielsson ist 24 cm groß und in jedes Herz, Paket und Beutelchen passt ein Pixi-Buch. Ich denke das reicht, um eine Größenvorstellung zu bekommen.

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_1

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_2

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_3

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_4

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_5

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_6

adventskalender_Pippi_langstrumpf_vintagekids_7

Aber das ist nicht der einzige Kalender, der dieses Haus schmückt. Philip bekam noch eine mit Lichterkette beleuchtete Weihnachtsgirlande mit 24 Paketen, die Manuela (die Mama seiner Freundin) für ihn gemacht hat. Die Pakete sind teilweise so groß, daß der Kalender schon wie Heiligabend und Geburtstag zusammen aussieht.

Und Daniela (die gute Seele der Familie) hat 120 Päckchen verschnürt und aufgefädelt. Das sieht fantastisch aus! Jeder darf sich täglich dran erlaben.
Und das, wo sie uns am Wochenende schon so eine gute Gastgeberin war. Wir durften von Freitag bis Sonntag bei ihr übernachten. Am freitag Abend machte sie mexikanische Tortillas, fuhr uns am Samstag zum Holy Shit Shopping, servierte uns am Sonntag ein wunderbares Adventsfrühstück und parkte unser Auto direkt vor die Tür des Rhein Triadems, damit wir unser Hab und Gut nicht zu weit tragen mussten.
Dani, Du bist viel zu bescheiden für diese Welt. Ich danke Dir!

Das Holy Shit Shopping hat sehr viel Spaß gemacht!
Sarah kam extra aus Mönchengladbach um den Mei Tai zu testen und war so begeistert, daß sie gleich einen bestellte. Es war schön, daß Du da warst!
Unser Nachbarstand hatte zwei sehr nette Verkäufer, die mindestens eine neue Freundin dazu gewonnen haben. Margarethe! Und ab jetzt meine Laptoptaschen in ihrem Laden in Düsseldorf verkaufen. Schaut doch mal vorbei: Die BestickBar findet Ihr in der Brunnenstrasse 7, neben den Düsseldorf Arcaden.
Aber das allerschönste war, daß ich Jessica von Frau Liebe traf und nun endlich eine Stimme zu ihren herrlichen Blogeinträgen habe.
Es war mir eine Freude Dich kennen zu lernen!

27

Okt

Kinderarbeit

Matilda: “Mama, ich hab aber keine Lust!”

Silke: “Wozu hast Du denn keine Lust?”

Matilda: “Zum Arbeiten.”

Silke: “Du musst auch noch nicht arbeiten, mein Herz.”

Matilda: “Muss ich aber doch!”

Silke: “Was musst Du denn arbeiten?”

Matilda: “Lätzchen nähen!”