14

Feb

Sharing is caring

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Schon mal was von “Givebox” gehört?

In einer wetterfesten Hütte – der Givebox – hinterlegen Menschen Dinge, die sie selbst nicht mehr brauchen oder mit denen sie Anderen eine Freude machen möchten. Kleidung, CDs, Küchengeräte, Spielzeug, funktionierende Elektrogeräte. Alles, was von Wert ist und einem anderen Menschen nützlich sein könnte oder ihm gefallen kann.
Wer etwas in der Givebox entdeckt das ihm gefällt, darf es mitnehmen – ohne jede Gegenleistung.

Mir selbst fällt es oft schwer (zum Leid meiner Familie) Dinge weg zu werfen. Aber wenn ich da so eine tolle Givebox in der Nachbarschaft hätte, dann wäre in unserem Haus wesentlich mehr Platz. Denn oft ist es doch so, daß andere Menschen die Sachen, die bei uns nur verstauben, gut gebrauchen können.

Die Regeln sind einfach.
Jeder kann geben, Dinge die nach zwei Wochen noch da sind, sollten wieder mitgenommen werden, damit die Givebox nicht zumüllt und immer genug Platz da ist.
Jeder kann sich etwas nehmen, ein Weiterverkauf ist nicht erwünscht, da der Schenkende anderen Menschen helfen, und nicht bereichern will.
Nutze das Gästebuch um bitte und danke zu sagen!

Das Konzept fördert Nachhaltigkeit, schont Ressourcen, stärkt die Nachbarschaft, hilft anderen Menschen, befreit von Krempel und schafft ein neues Bewusstsein jenseits von klassischem Konsum und Besitz.
Schenken und beschenkt werden.

Die erste Givebox wurde 2011 in Berlin aufgestellt. Mittlerweile gibt es sie auch in anderen europäischen Ländern, und sogar der USA.

Nur leider gibt es in unserer Stadt keine Givebox.
Aber alle da draußen die  nicht in Bielefeld leben: Haltet doch mal die Augen auf oder schaut hier nach, ob es eine Givebox in Eurer Nähe gibt.

Und ich werde mir schon mal Gedanken dazu machen, wo hier in Bielefeld eine Givebox entstehen könnte … – Helfer sind erwünscht!

 

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2 Kommentare zu “Sharing is caring”

  1. Gabi sagt:

    Gute Idee! Ich hätte da nur Angst vor Randalierern…

    Ein ähnliches Konzept haben so genannte “Umsonstläden”, davon gibt es hier in Leipzig mindestens einen (von dem ich gehört habe).
    Eine gute Alternative, um seinen Krempel loszuwerden, können Sozialwarenhäuser darstellen: Was nicht mehr gebraucht wird, gibt man dort als Spende ab. Für kleines Geld kann man auch die ausrangierten (aber noch einwandfreien!) Dinge von anderen kaufen. So eins gibt’s auch hier in Leipzig, wir haben dort schon gefühlt unseren halben Hausstand ausgetauscht ;).

  2. Manu sagt:

    Coole Sache!
    Also ich habe letztens über den WDR-HaushaltsCheck von den Giveboxen erfahren und dann leider festgestellt, dass es sowas in Bielefeld noch nicht gibt..
    Ich wär dabei! :)

    Ein Umsonstladen wäre natürlich auch ne gute Sache! Stellt sich nur die Frage, wer möchte da die Ladenmiete bezahlen? Das geht ja dann nur, wenn man noch andere Projekte hat, durch die Geld reinkommt..

    Am Bültmannshof gibt es übrigens eine Bücherbox, wo man sich Bücher mitnehmen kann! :)

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