Archiv für den Monat April 2011

30

Apr

You’re the one I want

11

Apr

Die besten Geschenkideen im Netz

…erhält man hier.
Stefan war so nett und hat meine Kicker Garderobe als Würdig erachtet, sie auf seiner Seite vorzustellen. Vielen Dank dafür!
Du hast jemanden zu beschenken und weisst noch nicht was? Dann schau doch mal beim Geschenk-Agent vorbei.

08

Apr

Unverkennbar

 

Schon auf halber Strecke erfreut es mich, daß die DDR nicht mehr DDR ist. Daß ich nicht mehr sechs Stunden bei Helmstedt zitternd auf dem Rücksitz des C Kadetts sitze und hoffen muss, daß die Grenzsoldaten, das für die Familie eingepackte Spiel “Deutschlandreise” nicht entdecken. Es war immer wieder ein Erlebnis! Mein Vater ist der, mit der Stasiakte … – Mit 16 Jahren hat er sich zwei Jahre vor dem Bau der Mauer in den Zug gesetzt und ist abgehauen, nachdem er eh schon immer unangenehm auffiel, weil er den morgendlichen Fahnenapell verweigerte. Böser Junge! Sein Herz – glaube ich – gehörte dennoch Berlin. Als ich klein war, da baute er die Berliner S-Bahn originalgetreu für seine H0 nach. Da muss er Monate dran gesessen haben! Und als wir dann 2001 in den Prenzlauer Berg zogen, da hat er sich bestimmt nicht von der 400km-Strecke zu uns abschrecken lassen. Lange ist das jetzt her. Nun macht mein Herz Freudensprünge, wenn wir den Weg nach Berlin antreten.

Die Strecke vom Alex bis zu unserem Haus, führt entlang am Babylon, einem alten Kino (vielleicht eines der ältesten noch genutzten Kinos Berlins) und der Volksbühne. Am Senefelder Platz steht dann dieses wunderschöne Haus, das damals noch Junkies, zündelnden Teens und Obdachlosen Zutritt gewährte (blöd, wenn man keine Klingelanlage hat). Heute erstrahlt es in seinem Glanz! Die Holzdielen in unserer alten Wohnung waren teilweise 30cm breit. Nicht so `n paar 08/15 Hölzer mit einer Maximalbreite von 10cm. Das Wohnzimmer allein hatte schon seine 40qm. Schön war`s.

Schon damals eröffneten an jeder Ecke Friseursalons mit außergewöhnlichen Namen und Einrichtungen. Aber einer der Ersten war das Vokuhila in der Kastanienallee.

Ein Berlinbesuch ohne die Begegnung mit Robben & Wientjes ist unmöglich. Manchmal schaffen die Kleinen es sogar bis nach Bielefeld, und lassen mich in Erinnerungen schwelgen.

Der Altkleidercontainer bringt noch heute meine Tränenproduktion auf Hochtouren. Als wir damals von Berlin nach Bielefeld zogen, hatte ich Säcke mit ausrangierten Sachen befüllt. Leider war ich so doof, daß ich den Beutel mit den Babysachen von Zoe, die ich für mich und meine Erinnerungen (ach weisst Du noch, der Strampler … – War sie da süüüß!) behalten wollte, direkt dem Herrn des Hauses zur Mitnahme zum besagten Container in die Hände drückte. NEIN!! Die ersten Schuhe … der 70er Jahre Strampler … dieser wunderschöne Alpaka-Pulli! Ein ganzer großer, blauer Sack voll mit den schönsten Erinnerungen. Futsch. Für immer vernichtet.

Blitzschneller Themenwechsel!
Bei Frau Tulpe war ich dieses Mal auch endlich. Wobei ich gestehen muss, das “endlich”  war unnötig. So toll finde ich den Laden und die Stoffauswahl dann doch nicht. Wieso nur schwärmen so viele von Frau Tulpe?
Die Bänder fand ich toll! Wie sie so schön bunt von der Decke hingen.

Und dann: Der Spätkauf in der Choriner Straße. Hier war ich schon damals Kunde. Nachdem 200 Meter weiter ein Supermarkt eröffnete, renovierte der Besitzer die angrenzende Wohnung des Spätkaufs und vermietet nun die Zimmer. Im Spätkauf gibt es nach wie vor alles, was zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Schokolade, Bier, Tabakwaren, Wurscht, Mülsch, … Wer lieber einen Latte oder Cappuccino trinken möchte, der kann es sich damit im oder vor dem Spätkauf gemütlich machen und sich dazu noch einen selbstgebackenen Kuchen gönnen. Hier wird noch Berlinert. Eine Freude für meine Ohren!

Berlin, ick liebe Dir!

 

06

Apr

Memory Mags

 

Eigentlich sollten diese Memory-Karten aus den 60er Jahren Broschen werden. Aber da ich einfach keine Stanze fand die meinen Vorstellungen entsprach, hab ich kurzerhand Magnete aus ihnen gemacht.
Ab jetzt hier zu haben.